Die 1. Herbstferienwoche stand für unsere männliche Auswahl des Jahrgangs 2006 ganz im Zeichen des Trainings und Wettkampfes im Euroville Naumburg.

Zunächst traf sich das Team um Verbandstrainer Christian Roch gemeinsam mit den Mädchen des Jahrgangs 2007 von Montag bis Mittwoch zum 3-tägigen Trainingscamp und bereitete sich nach coronabedingt ca. einjähriger Auswahltrainingspause auf die letzte DHB-Vorsichtung der Neuen Bundesländer und Berlins vor. „Es war schön, die Jungs mal wieder im Training zu erleben. Die Zeit Richtung DHB-Sichtung im Februar 2022 wird natürlich extrem knapp; um so wichtiger sind diese Mehrtagesmaßnahmen, damit sich ein Team finden und zumindest noch bestmöglich vorbereiten kann.“ beschreibt Christian Roch die besondere Schwierigkeit der Aufgabe. Während sich die anderen Auswahlteams der Neuen Bundesländer in der Hauptsache an den Sportschulzentren auch während der Coronapause zwischen November 2020 bis Juni 2021 durchweg trainieren konnten, vielen im THV sämtliche Trainings- und Wettkampfmaßnahmen aus. Christian Roch: „Aber Jammern gilt nicht. Wir nutzen die Zeit, die wir haben, arbeiten fleißig und schauen, wozu es am Ende reicht.“ Um das harte Trainingsprogramm rund um verschiedene Grundübungen, Grundspiele und Tests etwas aufzulockern, stand u.a. eine Klettereinheit im Euroville Naumburg auf dem Programm.

Ab Freitag kam das Team um Auswahltrainer Pascal Delor und Christian Roch dann zur gemeinsamen Turniermaßnahme der Neuen Bundesländer und Berlins erneut in Naumburg zusammen. Hier wurden die Abstände zu den anderen Auswahlmannschaften sowohl in den Grundspielen als auch den verschiedenen motorischen und handballerischen Testungen relativ schnell deutlich. Gegen körperlich zumeist weit überlegene Jungs kämpften unsere Jungs jedoch nach einem schwachen Auftakt gegen Mecklenburg ganz hervorragend. Dem späteren Turniersieger aus Berlin (Füchse Berlin) sowie dem Team Brandenburg (Potsdam, Cottbus) konnten bei unentschiedenen Halbzeiten im 3:2:1-Abwehrsystem Achtungserfolge abgerungen werden. Gerade aber in den vorgeschriebenen 6:0-Abwehrhalbzeiten fiel das fehlende Training und die somit fehlende Abstimmung im Team noch stärker ins Gewicht. „Da waren wir in unseren Regelbewegungen sowie in der Kommunikation im Innenblock noch zu schwach. Unter anderem daran gilt es nun einfach zu arbeiten. Wir haben uns aber oft auch zu wenig für gute Abwehraktionen belohnt und im Umkehrspiel zu viele Chancen weggelassen. Die Jungs haben das alles sehr selbstkritisch reflektiert. Darum bin ich guter Dinge, dass wir da gemeinsam noch ein paar Schritte in den kommenden Monaten machen können.“ blickt Christian Roch vorsichtig optimistisch voraus.

 

Für den THV am Ball:

Florian Schmieder (HV Artern), Lorenz Becker (SV T&C Behringen/Sonneborn) – Emil Weiß, Jannes Rehm, Kyrill Höllein, Marec Stupka (alle ThSV Eisenach), Julius Standhardt, Manuel Gaipl, Finn Salomon, Julius Deckert (alle HBV Jena 90), Jonah Langner, Bjarne Rauch (beide HV Ilmenau 55)

 

Bericht und Fotos: THV-Leistungssportausschuss

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