Am 01.06.2019 fand im Haus des Thüringer Sports in Erfurt bei großartiger Atmosphäre das erste Symposium des THV mit namhaften Vertretern aus Sport und Wirtschaft statt. Neben einer Vielzahl von tollen Referenten, ein paar Gästen und mehreren Vertretern des THV waren einige Interessierte von knapp einem Drittel der Vereine des Verbandes bei der Premiere dieses Veranstaltungsformates des Verbandes vertreten. Moderator des Symposiums war THV-Präsidiumsmitglied Stefan Scholz. 

Foto: Begrüßung durch THV-Präsidentin Katrin Kunz

Nach den Grußworten von THV-Präsidentin Katrin Kunz und Nadin Czogalla vom Landessportbund Thüringen sowie einer Einführung ins Symposium durch Moderator Stefan Scholz folgte mit dem Impulsvortrag von Henning Pape (LandesSportBund Niedersachsen) zum Thema "Systematische Organisationsentwicklung im Sport" ein toller Einstieg ins Symposium.

Foto: Henning Pape vom LandesSportBund Niedersachsen

Im Anschluss daran stellten THV-Verbandstrainer Christian Roch und THV-Geschäftsstellenmitarbeiter Thomas Löffler den Entwicklungsprozess des THV seit dem Antritt des neuen THV-Präsidiums in 2016 vor. Als Fazit bzw. Ausblick daraus ging hervor, dass aufgrund der überaus großen künftigen Herausforderungen im Thüringer Handball eine starke Zusammenarbeit zwischen THV und seinen Mitgliedsvereinen sowie seinen Förderern und Partnern grundlegend ist. Jeder Interessierte aus Handballthüringen kann sich jederzeit gerne in die Projekte und Ausschüsse des THV einbringen. Auch die Vereine sollen künftig nicht gegeneinander, sondern viel mehr miteinander agieren! Christian Roch und Thomas Löffler kündigten an, dass seitens des THV künftig Serviceveranstaltungen in den Bezirken ("THV vor Ort") stattfinden werden.  

Nachdem sich alle Teilnehmer in der Pause bei Kaffee und Kuchen stärken und sich untereinander etwas austauschen konnten, ging es in die Podiumsdiskussion. Diese befasste sich mit dem Thema "Welche Rahmenbedingungen müssen geschaffen werden, damit sich Sportvereine und Sportverbände heutzutage erfolgreich weiterentwickeln können?"

Foto: Podiumsdiskussion mit Henning Pape (LandesSportBund Niedersachsen), Nadin Czogalla (Landessportbund Thüringen), Christian Krull (Deutscher Handballbund), Dr. Mathias Petsch (Thüringer Handball-Verband), Matthias Rindt (HBV Jena 90) und Holger Holland (AGEPO) unter Moderation von Stefan Scholz 

Hierbei wurde deutlich, dass der THV mit seinem angestoßenen Entwicklungsprozess sowohl im Landessportbund Thüringen als auch im Deutschen Handballbund deutlich stärker wahrgenommen wird und sich diesbezüglich im Vergleich zu anderen Verbänden auf einem tollen Weg befindet. Insbesondere der Ansatz eines gesellschaftlichen Engagements in Thüringen über den Handball hinaus ("Mehr als nur Handball") wurde als sehr bemerkenswert und genau richtig eingestuft. Denn auf der Suche nach Förderern und Partnern, die im Sport einen zentralen Bestandteil darstellen, müssen heutzutage neue Wege gegangen und spannende Netzwerke angeboten werden, um sich als Sportverein oder Sportverband zukünftig erfolgreich weiterentwickeln zu können. Passend zur Thematik der Podiumsdiskussion folgten im Anschluss mit dem Karriere-Institut und Let's do It! Germany e.V., welche seit kurzem neue wichtige Partner des THV sind, spannende Vorträge zu den Themen "Soziales Engagement im Ehrenamt als wichtiger Faktor zur Förderung von Kompetenzen für die berufliche Karriere" sowie "Ehrenamtliches Engagement im Kontext von nachhaltiger, gesellschaftspolitischer Verantwortung über den Sport hinaus".

Foto: Luisa Klink vom Karriere-Institut

Foto: Holger Holland von Let's Do It! Germany e.V. 

Abgerundet wurde dieser Themenblock vor der Pause von Kevin Joel und Chris Rohmeiß (ehemaliger Thüringer Rennrodler) mit ihrem Beitrag zum Thema "Sport und Wirtschaft – Gemeinsam neue Wege in Zeiten des „Fachkräftemangels“ und der Problematik in der Nachwuchsgewinnung gehen".

Foto: Kevin Joel und Chris Rohmeiß

Der letzte Teil des Symposiums befasste sich mit spannenden Vorträgen hinsichtlich des Engagements im Ehrenamt und der Nachwuchsgewinnung. Mit Stefan Kloppe (ehemaliger Profi-Handballspieler und inzwischen deutschlandweit renommierter Motivationscoach) konnte ein Top-Referent in die Veranstaltung eingebunden werden, bei welchem sich die Teilnehmer u.a. auf ihren Stühlen zu bestimmten Rhythmen bewegen durften. Sein schwungvoller Vortrag zum Thema "Motivation im Ehrenamt" wurde als ganz besonderes Highlight der Veranstaltung angesehen. Christian Krull vertrat den Deutschen Handballbund als dort inzwischen langjährig Engagierter zur Thematik "Engagemententwicklung im Handballverein". Diesbezüglich leitet er seit kurzem eine Projektgruppe im Deutschen Handballbund.

Foto: Christian Krull vom Deutschen Handballbund 

Interessante praktische Ansatzpunkte zur Mitglieder- bzw. Nachwuchsgewinnung konnten Ines Pfeiffer von der mhplus Betriebskrankenkasse sowie Katrin Vogel vom SWE Volley-Team vorstellen. 

Foto: Ines Pfeiffer von der mhplus Betriebskrankenkasse

Foto: Katrin Vogel vom SWE Volley-Team

Ein ganz besonderer Dank gilt den Förderern des Symposiums, wie dem Landessportbund Thüringen, der Sparkasse Mittelthüringen, dem Karriere-Institut, der Form und Farbe Matthias Bachmann GmbH und der ballco sports GmbH, sowie den Referenten, den Teilnehmern der Podiumsdiskussion und dem Moderator!

auf dem Foto von links: Chris Rohmeiß, Christian Krull, Kevin Joel, Holger Holland, Katrin Vogel, Thomas Löffler, Henning Pape, Ines Pfeiffer, Stefan Scholz und Stefan Kloppe

Hervorzuheben ist zudem das tolle junge Engagement von Jasmin Weinberger und Madeline Schmidt vom TSV Oppurg beim Symposium.

auf dem Foto von links: Madeline Schmidt und Jasmin Weinberger

Für eine rundum gelungene und mit großem Aufwand verbundene Organisation des ersten THV-Symposiums sorgte Thomas Löffler, der hierbei von Christian Roch tatkräftig unterstützt wurde. "Es freut uns sehr, dass uns von vielen Seiten, sei es von Vereinsvertretern oder von Referenten, ein tolles Feedback zur Veranstaltung gegeben wurde, welche einen sehr bedeutsamen Meilenstein im Entwicklungsprozess des THV darstellt. Aufgrund des vielseitigen Programmes konnte zeitlich bedingt kein großer Dialog stattfinden, jedoch wird dieser in jedem Fall bei den geplanten Serviceveranstaltungen des THV in dessen Bezirken erfolgen. Die Kommunikation und der persönliche Austausch vor Ort sind für uns einfach unverzichtbar!" so Thomas Löffler. 

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