Tim Strzala, THV-Auswahlspieler und B-Jugendspieler des HSV Apolda, absolviert zurzeit in der THV-Geschäftsstelle sein 14-tägiges Betriebspraktikum und interviewte im Rahmen dessen auch THV-Geschäftsstellenmitarbeiter Thomas Löffler über seine Zeit vor der Arbeit beim THV, seine Gründe beim THV zu arbeiten sowie über den Entwicklungsprozess des THV. 

Tim Strzala: Hallo Herr Löffler, schön, dass Sie sich für ein kurzes Interview Zeit genommen haben. Was haben Sie eigentlich gemacht, bevor Sie beim THV tätig geworden sind?

Thomas Löffler: Zunächst habe ich meine Studienabschlüsse in BWL und Wirtschaftspsychologie erworben. Im Anschluss daran habe ich mich aufgrund meiner sehr großen Sportbegeisterung noch für ein Sportmanagement-Studium entschlossen. Vereins- und Verbandsmanagement ist einfach meine ganz große Leidenschaft! Bevor ich beim THV meine Stelle angetreten bin, war ich ein Jahr lang in der Geschäftsstelle des Niedersächsischen Basketballverbandes in Hannover tätig und habe dort meine Masterarbeit zum Thema "Sponsoring" geschrieben. Ebenso habe ich dort in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit, Integration und Organisationsentwicklung gearbeitet. Es war für mich ein sehr spannendes Jahr, u.a. weil sich der Verband seit mehreren Jahren in einem tollen Entwicklungsprozess befindet, welcher bereits 2012 angestoßen wurde und seitdem vom Landessportbund Niedersachsen begleitet wird. Da konnte ich hautnah miterleben, wie man sich als Verband service- und zukunftsorientiert für sich und seine Vereine aufstellt. Genau das, was der THV auch benötigt und woran wir im THV ja auch aktuell arbeiten.  

Tim Strzala: Hatten Sie zuvor bereits Erfahrungen mit Handball? Wenn ja, inwiefern?

Thomas Löffler: Außer im Schulsport, was jetzt aber doch schon etwas länger her ist, habe ich selbst nicht Handball gespielt. Ich komme aus dem Tanzsport, wo ich schon seit sehr vielen Jahren aktiv bin. Ich bin aber schon immer ein sehr großer Handball-Fan und habe bei den Europa- und Weltmeisterschaften immer mitgefiebert, das Wintermärchen 2007 natürlich miteingeschlossen. Handball ist einfach eine großartige Sportart!

Tim Strzala: Warum und wann sind Sie zum THV gekommen?

Thomas Löffler: Ich habe mich nach meiner Arbeit beim Niedersächsischen Basketball-Verband initiativ u.a. beim Thüringer Handball-Verband beworben. Nach ein paar Telefonaten und einem dortigen Bewerbungsgespräch war ich von der Zielrichtung des Verbandes und den mir vorgeschlagenen attraktiven Aufgabenbereiche voll und ganz überzeugt, so dass ich beschloss, meine Stelle beim Thüringer Handball-Verband anzutreten, was ich auch bisher in keinster Weise bereut habe. Der Verband steht vor sehr großen Herausforderungen, aber gerade das macht die tägliche Arbeit für mich sehr spannend. Seit Anfang April 2018 arbeite ich nun mit großer Begeisterung und Elan in der Geschäftsstelle des Verbandes. Von Beginn an wurde ich sowohl vom Präsidium als auch vom Geschäftsstellenteam herzlich aufgenommen, so dass ich mich schnell einarbeiten konnte.    

Tim Strzala: Was sind denn Ihre Aufgaben im Verband?

Thomas Löffler: Ich bin dort eigentlich sehr vielseitig beschäftigt, was ich großartig finde. Einerseits arbeite ich in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit (u.a. Aufbau und Pflege der Webseite sowie der Sozialen Medien des THV) und Marketing, andererseits bin ich für die Projektkonzeption und Projektkoordination des Verbandes im Kontext der Organisationsentwicklung zuständig. Diesbezüglich plane ich Veranstaltungen des THV, wobei mich da auch Christian Roch tatkräftig unterstützt. Ebenso bin ich aktuell zusammen mit ihm in Kooperationsgesprächen mit diversen Unternehmen und Organisationen. Netzwerkarbeit spielt hier eine fundamentale Rolle. 

Tim Strzala: Was waren bislang Ihre größten Erfolge beim THV?

Thomas Löffler: Von einem größten Erfolg beim THV bisher kann ich eigentlich nicht sprechen. Es sind für mich viele kleine Erfolge bzw. Schritte. Diese betreffen beispielsweise den bisherigen Aufbau der Webseite und der Sozialen Medien des THV, welche vorher eher „rudimentär“ bzw. gar nicht vorhanden waren, sowie in die Wege geleitete Kooperationen, wie zum Beispiel mit der Ballschule Heidelberg sowie mit der Hochschule für angewandtes Management und dem Institut für Sportwissenschaft der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Tim Strzala: Hat sich der THV, seitdem Sie hier arbeiten, weiterentwickelt?

Thomas Löffler: Ich denke schon. Beispielsweise hat sich der Bereich Öffentlichkeitsarbeit hinsichtlich Webseite und Soziale Medien beim THV, um an die vorherige Frage anzuknüpfen, schon deutlich weiterentwickelt. Zudem haben wir jetzt beispielsweise mit Kinderhandball in Kooperation mit der Ballschule Heidelberg, Frauenhandball, Mini-EM/WM und Bundesliga-Standorte weitere aus meiner Sicht fundamentale Projekte angestoßen. Unser zentrales Projekt „Struktur- und Personalentwicklung“, von welchem alle anderen Projekte des THV letztlich beeinflusst werden, wurde ebenfalls, beispielsweise mit unseren Service-Leitfäden für unsere Vereine, vorangetrieben. Diese sind auf unserer Webseite unter diesem Projekt auch zu finden. Im Rahmen dieses Projektes werden dieses Jahr auch tolle Veranstaltungen stattfinden. Insgesamt gesehen, liegt aber natürlich noch sehr viel Arbeit vor uns.

Tim Strzala: Was waren Ihre ersten Ideen, als Sie Ihre Stelle beim THV angetreten haben?

Thomas Löffler: Der erste Ansatzpunkt bestand für mich darin, für den THV ein zukunftsorientiertes Konzept zu entwickeln, welches nicht nur serviceorientiert für seine Vereine ausgerichtet ist, sondern den THV auch für Sponsoren bzw. Förderer interessant macht. Denn gerade die vielfältigen Projekte des THV benötigen finanzielle Unterstützung, um optimal und erfolgreich umgesetzt werden zu können. Die vielseitigen Möglichkeiten für eine Partnerschaft mit unserem Verband, sei es für Unternehmen oder Privatpersonen, haben wir auch auf unserer Webseite platziert. Eine Investition in die Zukunft des Thüringer Handballs lohnt sich unabhängig von der Höhe des finanziellen Beitrages der jeweiligen Privatperson bzw. des jeweiligen Unternehmens in jedem Fall! Ich freue mich bereits sehr auf die kommende und spannende Zeit im THV!

Tim Strzala: Nochmals herzlichen Dank, dass Sie sich für das Interview Zeit genommen haben! 

 

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