Der ThSV Eisenach interviewte Ende letzter Woche dessen Manager Rene Witte vor dem Spiel gegen die MSG Groß-Bieberau/Modau hinsichtlich der sportlichen und organisatorischen Ausrichtung des ThSV Eisenach. 

ThSV Eisenach:  Einiges Neues im neuen Jahr

Sportlich und organisatorisch - Manager Rene Witte gibt Auskunft

Der ThSV Eisenach steigt am Samstag, 26.01.2019 mit einem Heimspiel gegen die MSG Groß-Bieberau/Modau wieder ins Punktspielgeschehen ein. Der souveräne Tabellenführer der 3. Liga Ost vermeldet einige Veränderungen und Neuerungen. Wir sprachen hierzu mit Manager Rene Witte.

Sie haben den Kader für den 2. Teil der Mission Wiederaufstieg verändert?

Wir haben den ersten Teil der Saison ausgewertet, intensiv betrachtet, Schwachstellen herausgearbeitet. Dazu gehörte, dass wir gegen einige Mannschaften mit offensiver Abwehrvariante im Positionsangriff Probleme hatten. Einer, der das lösen kann, ist Martin Potisk. Dieser ist bekanntermaßen verletzt. Wir haben daher für die Rückraum-Mitte-Position als Alternative den 18-jährigen Israeli Yoav Lumbroso verpflichtet. Er wurde mit einem Vertrag bis zum Saisonende ausgestattet, plus Option für ein weiteres Jahr. Die Entscheidung fällt nach der Saison. Auf der Torhüterposition war bisher die Belastung für  Stani Gorobtschuk als einzigen erfahrenen Keeper sehr hoch. Wir haben mit Lars Kremmer, Sebastian Brand und dem aus der zweiten Mannschaft nachdrängenden Marius Noack ausgesprochen gute junge talentierte Torhüter; diese brauchen aber noch Zeit der Reife. Wir haben uns daher für einen routinierten Mann entschieden, den 35-jährigen bereits international Im EHF-Cup erfahrenen Blaz Voncina, zuletzt bei MRK Umag. Auch sein Vertrag datiert vorerst bis zum Saisonende, mit einem Optionsrecht. Nicht mehr im Aufgebot steht Rückraumspieler Eduard Klyuyko. Er hat in personeller Misere ausgeholfen. Er ist mit dem Ende des Kalenderjahres ausgeschieden. Edu hält sich derzeit im Ausland auf. Wir werden wir ihn aber noch in aller Öffentlichkeit danken und verabschieden.

Wie sieht es mit Vertragsgesprächen, mit einer Vertragsverlängerung mit der Trainerikone Sead Hasanefendic aus?

Mit unserem Trainer sind wir im Gespräch über die Fortsetzung seines Engagements. Auch mit Spielern, deren Verträge auslaufen, sind wir im Gespräch. Ich hoffe, Mitte Februar erste Ergebnisse bekanntgegeben zu können.

Das Jahr 2019 ein ganz wichtiges für den ThSV Eisenach?

Ein enorm wichtiges! Das muss jedem Handballfreund der Region bewusst sein. Jeder wird als Zuschauer, als Fan, in der Werner-Aßmann-Halle gebraucht, um das große Ziel Wiederaufstieg zu realisieren. Wir wollen den bisherigen Zuschauerzuspruch mit 1.600 Besuchern pro Spiel noch toppen. „Eisenach steht zusammen. Wir wollen gemeinsam nach oben“, muss unsere Devise sein.

Der ThSV Eisenach, ein Drittligist im Mantel eines Zweitbundesligisten. Die Heimspiele sind ein Event in der Wartburgstadt, mit erheblichem organisatorischem Aufwand. Auch hier gibt es Neuerungen?

Wir haben das Imbissangebot im Außenbereich erweitert. Neben dem Versorgungswagen der Fleischerei Oppel gibt es einen Grillwagen, der auch Curry-Wurst und Pommes mit anbietet. Wichtig, wir wissen, viele Besucher würden gern auch nach dem Spiel was essen; die Speisenversorgung läuft künftig mindestens bis 22.00 Uhr. Dietmar „Ebs“ Aust hat auf eigenen Wunsch den Pachtvertrag der ThSV-Sportlerklause gekündigt. Er hat auch die Anfrage nach einer Spieltageshilfe abschlägig beschieden. Er will sich beruflich noch einmal neu orientieren. Der ThSV Eisenach wird zu den Punktspielen seiner 1. Mannschaft die Sportlerklause wie gewohnt ab 15.30 Uhr öffnen. Als so ziemlich letzter Veranstalter der Region stellen wir auf Mehrweg-Getränkebecher um. Der arg geschundenen Umwelt zu Liebe, aber auch für Sauberkeit in und um die Werner-Aßmann-Halle. Wir erheben einen Pfand in Höhe von 2,00 € mit der Ausgabe einer Chipmarke. Der Bierpreis bleibt unverändert.

Was erwarten Sie von Ihrem spielenden Personal?

Ich erwarte von unserer Mannschaft eine noch konzentriertere Leistung, eine deutliche Weiterentwicklung im Spielaufbau, im Umschalten von Abwehr auf Angriff. Auf unserem 8-Punkte-Polster wollen wir uns nicht ausruhen. Wir wollen jedes Spiel gewinnen, unseren Vorsprung ausbauen und optimal vorbereitet in die Aufstiegsspiele gehen. Das Signal an die Fans muss von den Spielern ausgehen. Das muss jedem bewusst sein, der sich das Trikot des ThSV Eisenach überstreift.

Danke für das Interview mit den umfangreichen Informationen.

 

Bericht: Thomas Levknecht

Foto: sportfotoeisenach

auf dem Foto von links: Marcel Schliedermann (Kapitän 1. Männermannschaft ThSV Eisenach), Rene Witte (Manager ThSV Eisenach)

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