Neben den 3 Trainerlegenden Hans-Joachim Ursinus, Rainer Osmann und Peter Rost wurde auch Thomas Levknecht, der seit 28 Jahren Pressesprecher und Organisations-Helfer für alle Teams des Vereins ist, beim letzten Punktspiel im Jahr 2018 in die Hall of Fame des ThSV Eisenach aufgenommen. 

ThSV Eisenach ehrte drei Trainerlegenden, nahm sie in die Hall of Fame auf

Hans-Joachim Ursinus steht für die legendäre Zeit der Handballer der BSG Motor Eisenach in der gerade einmal zumeist nur 10 Mannschaften umfassenden 1. Liga der DDR. Achim Ursinus, wie er von allen gerufen wurde, fungierte von 1974 bis 1992 als Trainer unserer ersten Mannschaft. Achim Ursinus war Motor Eisenach und Motor Eisenach war Achim Ursinus. Der David, der so manchem Klub-Goliath das Fürchten lehrte. Kaum zu glauben, Heimspiele in der Jahnsporthalle, später in Erfurt und ab 1984 endlich hier, in der Sporthalle Katzenaue. Da brannte die Luft, insbesondere wenn es gegen den SC Dynamo Berlin ging. Achim Ursinus führte unsere Motor-Handballer zur Pokalendrunde und zur bestplatzierten BSG, dem „Amateurmeister“ des DDR-Handballs. Der Diplomsportlehrer schaffte es immer wieder, das Optimale aus unserem kleinen Kader herauszuholen. Von 2006 bis 2008 sprang Achim Ursinus nochmals ein, als der ThSV Eisenach in argen Nöten war, sorgte für ruhiges Fahrwasser.

Mit der kompletten B-Jugend aus Stregda kam Rainer Osmann 1964 zu Motor Eisenach. Nahezu 55 Jahre Mitgliedschaft bei Motor und dem ThSV. Von 1969/70 bis 1985 Spieler der ersten Mannschaft. Er spielte noch ein Jahr mit den Legenden Horst Ehrhardt und Frieder Singwald zusammen. Er war 8 Jahre Kapitän, erhielt nach der Fertigstellung der Sporthalle Katzenaue vom damaligen Bürgermeister Jochen Klapcynski symbolisch den Hallenschlüssel. Osse war 5 Jahre Co-Trainer. Es folgte in Stippvisite in Obersuhl. Als es in Handball-Eisenach lichterloh brannte, holte der damalige Präsident Helmut von Moltke den Mann mit dem großen Kämpferherzen, Rainer Osmann zurück. Die Troika Frank Seidenzahl, Thomas Dröge und Rainer Osmann beseitigte später den Scherbenhaufen, machten das ThSV-Schiff sportlich und wirtschaftlich wieder flott. Unentbehrlich, MR Johannes Muthen und der dienstälteste Physiotherapeut Wolfgang Heyer. Rainer Osmann war der Vater des unvergessenen Erstbundesliga-Aufstiegs 1997. Das mdr-Fernsehen berichtete an einem Samstagabend live aus dieser Halle. Ein Triumphzug auf offenem Tieflader durch die Straßen unserer Stadt, Tausende jubelten ihrer Mannschaft um Kapitän „Bongo“ Beck auf dem Eisenacher Markplatz zu. Unvergessen – und wohl nicht zu wiederholen. Dem Abstiegskandidaten Nummer 1 von der Wartburg gelang der Klassenerhalt in der Beletage des deutschen Handballs. Das Trainerteam Osmann/Schwabe machte es mit ihrer verschworenen Einheit möglich. Die Erwartungshaltung im Oberhaus nahm von Jahr zu Jahr zu. Eine Trennung im beiderseitigen Einvernehmen folgte. Der österreichischen und der deutsche Handballverband sicherten sich für ihre Nationalmannschaften die Qualitäten eines Rainer Osmann. Er, unser Ehrenmitglied, hätte es sich gewünscht, in den letzten Jahren um Rat gefragt zu werden. Es wurde kein Wert darauf gelegt. Das schmerzte. Was bleibt, ist der unvergessene Aufstieg 1997 mit Osse! Er hat Eisenacher Handballgeschichte geschrieben!

Im Jahr 2001 übernahm ein Sachse das sportliche Ruder. Peter Rost, der 216-fache Nationalspieler, 1974 Vize-Weltmeister und 1980 Olympiasieger wurde Trainer des ThSV Eisenach. Im Jahr 2002  erreichte der ThSV Eisenach unter Peter Rost als Trainer mit ausgeglichenem Punkteverhältnis Platz 10 in der 1. Handballbundesliga. Die beste Erstligabilanz! Matthias Allonge, unser langjähriger Leitwolf, unterstützte Peter Rost als Co-Trainer und lief, die 40 bereits überschritten, als emotionaler Weckruf noch einmal auf. Der ThSV Eisenach geriet in wirtschaftliche Sturmböen. Der ThSV Eisenach und Peter Rost trennten sich im Herbst 2003. Mit Peter Rost verbunden bleibt die beste Erstbundesliga-Platzierung des ThSV Eisenach.

Bericht: Thomas Levknecht

Foto: Fotostudio Gräbedünkel

auf dem Foto von links: ThSV-Vizepräsident Peter Krauß, Oberbürgermeisterin Katja Wolf, Peter Rost, Rainer Osmann, Thomas Levknecht, Hans-Joachim Ursinus, THSV-Präsident Shpetim Alaj, THSV-Maskottchen Schorsch (Andreas Zettl)

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