Die 1. Frauenmannschaft des Thüringer HC startet morgen um 14 Uhr in der Wiedigsburghalle in Nordhausen in die EHF Champions League. Gegner ist der kroatische Meister RK Prodravka Vegeta. 

Mit einem Sieg in die EHF Champions League starten 

Der Thüringer HC startet am Sonntag, 07.10.2018 in seine achte Champions League-Saison in Folge und empfängt den kroatischen Meister RK Prodravka Vegeta aus Koprivnica. Der Anpfiff zum Heimspiel in der Nordhäuser Wiedigsburghalle erfolgt um 14:00 Uhr. Nach dem Gewinn des Supercups, nach einem recht lockeren Aufgalopp in der Bundesliga mit drei überzeugenden Siegen mit der Besetzung der Tabellenspitze und dem gestrigen Einzug ins Achtelfinale des DHB-Pokals, will die Mannschaft nun den nächsten Schritt ins internationale Abenteuer der EHF Champions League tun. 

Zum Rückblick: 
Herbert Müller: „Die Fans beider Lager haben am Nationalfeiertag ein faszinierendes, temporeiches, für die Zuschauer beeindruckendes Handballspiel mit offenem Visier gesehen.“ Beide Mannschaften verließen sich bei hohem Tempo auf ihre Angriffsreihen und so wollte Herbert Müller keine Schelte wegen der 31 Gegentore verteilen. Warum auch, wenn man selbst 41 Tore geworfen hat und so selbstsicher mit auffälliger Leichtigkeit das Spiel gewinnen konnte. „Bei diesem enormen Tempo fallen dann auch gleich mal 72 Tore in 60 Minuten“, sagt der Trainer lächelnd. Er ersparte sich jede Kritik, auch für ihn hat dieses schnelle Spiel Spaß gemacht. Seine Mannschaft hat leicht und befreit aufgespielt und bei enorm hohem Tempo viele schöne Tore geworfen. 
National sind die Mädels vom THC in der Erfolgsspur, den Schwung gilt es jetzt in die Champions League mitzunehmen. Den Dauerdruck, des gewinnen Müssen, sieht er dort nicht und will ihn erst gar nicht aufbauen. Das Messen mit den besten Vereinsmannschaften der Welt, sieht er als Belohnung für die Anstrengungen einer langen Saison. Deshalb hat er die Frauen gleich nach dem Pokalspiel in der Kabine auf die Champions League eingestimmt. 

Zum Spiel: 
Mit RK Podravka Vegeta kommt eine Mannschaft in die Wiedigsburghalle, gegen die der THC bisher vier Spiele in der EHF Champions League bestritten hat, welche die Thüringerinnen alle gewonnen haben. „Aber die jetzige Mannschaft von Podravka ist mit den Vorgängerteams nicht vergleichbar, sie ist russischer geprägt und hat sich dementsprechend mit Russinnen im Rückraum verstärkt. Das sind Spielerinnen mit internationaler Erfahrung, von Vardar oder Astrakhanochka Astrachan. Die Spiele in der Bundesliga sind mit der Champions League nicht vergleichbar, jetzt ist `internationale Härte‘ gefragt.“ Deshalb verlangt er von seiner Mannschaft, vor allem körperlich dagegen zu halten, aggressiv zuzupacken und gleich von Anfang an Zeichen zu setzen. Das THC-typische Tempospiel nach vorn, soll zum Erfolg führen. „Mit körperlichem Einsatz auf der einen Seite, aber andererseits auch mit Leichtigkeit und einem Lächeln auf den Lippen“, charakterisiert Herbert Müller sein Erfolgsrezept. 
Györi Audi ETO KC ist der absolute Maßstab des internationalen Handballniveaus. „Die Mannschaft wird die Gruppe C dominieren, es wird allen anderen drei Clubs schwerfallen, gegen Györ etwas Zählbares zu gewinnen.“, erwartet Herbert Müller. Den THC sieht er mit Podravka Vegeta und Krim Mercator aus Slowenien auf Augenhöhe. „Die Chancen stehen für jede von den drei bei 33,3 %, um Gruppenzweiter zu werden. Deshalb ist der Start am Sonntag gleich einmal wichtig, um in der Gruppe anzukommen.“ Das Ziel heißt, das Spiel gewinnen! Er ruft die THC-Fans auf, zahlreich in die Halle zu kommen, um mit der Euphorie der „Roten Wand“ das Team nach vorn zu treiben. „In der Wiedigsburghalle sind die Mannschaft und die Fans eine Einheit, bereit Großes zu erreichen“, betont Herbert Müller. Gleich sieben Spielerinnen stehen im Team, die am Sonntag zum ersten Mal in der EHF Champions League spielen, die sind „heiß“ und wollen sich beweisen. 

Zum Kader: 
Die kleinen Blessuren aus der Länderspielwoche stecken Ina Großmann, Alicia Stolle und Josephine Huber tapfer weg, da schonen sie sich nicht, beißen auf die Zähne und stellen sich in den Dienst der Mannschaft. Herbert Müller geht davon aus, dass alle spielen werden. Das Sonderprogramm für Anne Hubinger ist abgesteckt und mit den Ärzten abgestimmt. Nach einer dreiwöchigen Spielpause wird sie langsam an das Spielgeschehen herangeführt. 
Heute war für die Mannschaft Regeneration und eine kleine Krafteinheit angesagt. Morgen steht das Videostudium auf dem Plan und es gibt noch zwei Trainingseinheiten. Das Abschlusstraining findet am Samstag in Nordhausen statt. 

Eintrittskarten: 
Eintrittskarten gibt es noch in allen Preiskategorien. 

Livestream/Liveticker/Videotext: 
Livestream des MDR: https://bit.ly/2Fy6hgw 
Liveticker des Thüringer HC in Kooperation mit dem MDR:https://bit.ly/2DXe8XX 
Liveübertragung im MDR Radio: https://bit.ly/2O3m7aA 
Videotext des MDR: Videotextseite 264 

Foto: HaJo Steinbach / Archiv

Bericht: HaJo Steinbach / Bernd Hohnstein

 

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